Von der Utopie zur Wissenschaft

Die Marxistische Aktion Tübingen hat eine aktualisierte und stark erweiterte Version ihrer Broschüre Von der Utopie zur Wissenschaft veröffentlicht. Der Text ist angelegt als kompakte Einführung in die umfassende marxistische Theorie und ihre Entwicklungsgeschichte. Die Broschüre eignet sich gut als Einstieg für Lesekreise und Theorie-Workshops, da sie sich darum bemüht, allgemein verständliche Einblicke in die wichtigsten Bereiche des wissenschaftlichen Sozialismus zu geben: die Kritik der politischen Ökonomie, die materialistische Dialektik, den historischen Materialismus, die marxistische Staatstheorie etc.

Aus dem Vorwort:

Wir erleben, erschüttert und verwirrt, das Scheitern beim Aufbau der sozialistischen Gesellschaften. Der Sozialismus, den wir von der Utopie zur Wissenschaft entwickeln wollten, scheint sich als eine bloße Utopie zu erweisen, die vor der Wirklichkeit – zumindest vor der Wirklichkeit unserer Zeit – nicht standhält.“
So beginnt die Einleitung zu einem Essay des marxistischen Philosophen Hans Heinz Holz, der sich mit der Frage nach philosophisch-politischen Perspektiven des Marxismus nach den welthistorischen Ereignissen von 1989-1991 auseinandersetzt. „Ist“, so fragt Holz weiter, „wie manche meinen, die Lehre von Marx, Engels und Lenin durch die Verwirklichung dementiert, die ihr zuteil geworden ist? Brauchen wir, allenfalls, einen Sozialdemokratismus ohne Marx und die Theorietradition, die an ihn anknüpfte?“ Dass diese Fragen sämtlich zu verneinen sind, ist der Grund für die Existenz unserer Gruppe. Warum sie zu verneinen sind soll diese Schrift begründen.

Die Broschüre gibts zum kostenlosen Download unter: Von der Utopie zur Wissenschaft